Burnout-Therapie in Hamburg-Bergedorf
Wenn Erschöpfung, innere Leere und ständiger Druck nicht mehr aufhören.
Burnout-Therapie als Selbstzahler-Leistung in Hamburg-Bergedorf:
Ich begleite Erwachsene mit chronischem Stress, Erschöpfung oder Burnout – strukturiert, vertraulich, ohne Wartezeiten und ohne Kasseneintrag. Als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeite ich mit anerkannten verhaltenstherapeutischen und gesprächstherapeutischen Methoden. Der Einstieg ist ein kostenloses telefonisches Erstgespräch von 20 Minuten.
Ich höre zu, bevor ich arbeite. Was Sie mitbringen, hat seinen Grund – und verdient Raum, bevor es verändert wird.
Wann ist es mehr als nur Stress?
Stress gehört zum Leben. Auch Phasen stärkerer Belastung sind normal. Problematisch wird es, wenn der Körper und die Psyche keine Gelegenheit mehr zur Regeneration finden – und die Anzeichen der Überlastung zum Dauerzustand werden.
Viele Menschen übergehen solche Signale lange – nicht aus Unachtsamkeit, sondern weil Funktionieren antrainiert ist. Der Verlust kommt dann leise: als schleichender Rückgang von Kraft, Freude und Klarheit.
Typische Signale, die Menschen in meine Praxis führen:
- Anhaltende Erschöpfung, die auch durch Urlaub oder Wochenenden nicht mehr weggeht
- Schlafprobleme – schwer einschlafen, nachts wach liegen, morgens wie gerädert aufwachen
- Das Gefühl, innerlich leer zu sein oder nichts mehr zu spüren
- Gedankenkarussell, das sich abends oder nachts nicht mehr abstellen lässt
- Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Entscheidungsschwäche
- Reizbarkeit, die sich oft an den Falschen entlädt
- Das Gefühl, immer mehr leisten zu müssen und doch nie genug zu schaffen
- Körperliche Beschwerden ohne klare medizinische Ursache – Kopfschmerzen, Magenprobleme, Verspannungen
Dass Sie trotz dieser Belastung noch funktionieren, zeigt nicht, dass alles in Ordnung ist. Es zeigt, wie viel Kraft Sie aufwenden – und wie viel davon Ihnen selbst gehören könnte.
Dauerhafte Überanpassung, zu viel Verantwortung und zu wenig Raum für eigene Bedürfnisse sind keine Charakterschwächen. Sie sind erlernte Muster – oft früh erworben, selten bewusst gewählt. Und genau deshalb lassen sie sich verstehen und verändern.
Stress, Erschöpfung, Burnout – was ist der Unterschied?
Die Übergänge sind fließend, und die Begriffe werden im Alltag oft synonym verwendet. Fachlich lassen sie sich so einordnen:
Stress ist zunächst eine normale Reaktion auf Anforderungen. Kurzzeitig kann Stress sogar Leistung steigern. Belastend wird er, wenn er dauerhaft anhält und die Erholungsphasen wegfallen.
Erschöpfung beschreibt einen Zustand anhaltender körperlicher und mentaler Müdigkeit, der auch durch übliche Erholung nicht mehr weggeht. Sie ist oft das erste deutliche Warnsignal.
Burnout ist die verdichtete Form: ein tiefer Zustand emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung, meist verbunden mit einer zunehmenden Distanz zum eigenen Tun – sei es im Beruf oder in Beziehungen. Burnout entwickelt sich selten plötzlich, sondern über Monate oder Jahre.
Die gute Nachricht: Je früher Sie hinschauen, desto wirksamer lassen sich Muster verändern.
Wie ich mit Ihnen arbeite
In meiner Praxis verbinde ich zwei therapeutische Ansätze, die sich bei Stress- und Erschöpfungsthemen gut ergänzen:
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft dabei, belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Gerade bei Burnout spielen innere Antreiber wie „Ich muss immer funktionieren“ oder „Ich darf nicht enttäuschen“ eine zentrale Rolle. Diese Muster lassen sich bewusst machen und Schritt für Schritt verändern.
Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers schafft den Raum, in dem Sie selbst erforschen, was wirklich los ist – ohne Bewertung, ohne Druck. Oft zeigt sich dabei, dass hinter dem Burnout unerfüllte Bedürfnisse, nicht gelebte Grenzen oder alte Muster stehen, die ans Licht wollen.
Ergänzend nutze ich Elemente aus der lösungsfokussierten Gesprächsführung und der Achtsamkeits- und Ressourcenarbeit. Welche Methode wann passt, entscheiden wir gemeinsam.
„Ich glaube nicht an „Reparatur“, sondern an Entwicklung – in Ihrem Tempo, mit Ihrer Geschichte.“
So starten wir
Der erste Schritt ist oft der schwerste – und er soll so klein wie möglich sein.
1. Kostenloses Erstgespräch (20 Min., telefonisch)
Sie erzählen, was Sie gerade bewegt. Ich höre zu und stelle gegebenenfalls ein, zwei klärende Fragen. Sie entscheiden danach in Ruhe, ob Sie einen Termin möchten.
2. Erste Sitzung in meiner Praxis
Wir klären gemeinsam, was im Vordergrund steht und welche Richtung sinnvoll ist. Sie bekommen ein erstes Gefühl für meine Arbeitsweise.
3. Schritt für Schritt – in Ihrem Tempo
Wir arbeiten von Sitzung zu Sitzung. Keine Paketbuchungen, keine Mindestlaufzeit. Sie entscheiden jedes Mal neu, ob und wie wir weitermachen.
Was gemeinsame Arbeit bewirken kann
Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, wieder Zugang zu eigener Energie, innerer Ruhe und klaren Entscheidungen zu finden. Viele Klienten berichten nach einigen Wochen davon, dass der Schlaf wieder erholsamer wird, der Kopf abends leiser und der Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen spürbarer.
Manche beschreiben es als eine Art Wiederbegegnung: mit der Fähigkeit, sich auf etwas zu freuen, Nein zu sagen ohne schlechtes Gewissen, oder einen Abend zu genießen, ohne an morgen zu denken.
Die Arbeit soll nicht dazu führen, dass Sie „noch leistungsfähiger“ werden, um im gleichen Muster weiterzumachen. Sondern dazu, dass Sie erkennen, welche Anteile dieses Musters Ihnen dienen – und welche nicht.
Was meine Arbeit zusätzlich prägt
Bevor ich mich zur Psychotherapie neu ausgerichtet habe, war ich viele Jahre als Diplom-Ingenieur in leistungsorientierten Strukturen tätig. Diese Erfahrung fließt in meine Arbeit ein – nicht als zweites Standbein, sondern als Ergänzung:
- Ich kenne die Dynamik von Anforderung, Leistung und Erschöpfung aus eigenem Erleben.
- Ich arbeite strukturiert und nachvollziehbar – das hilft besonders Klienten, denen emotionale Sprache zunächst fremd ist.
- Ich nehme komplexe Belastungsmuster ernst und versuche nicht, sie vorschnell zu vereinfachen.
Was alle Methoden und Erfahrungen verbindet: Ich arbeite mit Ihnen, nicht an Ihnen.
Der erste Schritt ist oft der schwerste. Ein kostenloses telefonisches Erstgespräch von 20 Minuten gibt Ihnen die Gelegenheit, unverbindlich zu prüfen, ob die Zusammenarbeit für Sie passen könnte.
Ablauf, Termine, Kosten
Wer an Therapie denkt, hat oft eine Reihe ungeklärter Fragen im Kopf. Hier die wichtigsten Antworten vorab:
Muss ich mich langfristig festlegen? Nein. Wir arbeiten von Sitzung zu Sitzung. Es gibt keine Paketbuchungen, keine Mindestlaufzeit. Sie entscheiden jedes Mal neu, ob und wie wir weitermachen.
Muss ich krank genug sein? Nein. Viele Klienten kommen gerade deshalb, weil sie verhindern wollen, dass es zur Krankschreibung kommt. Früh dran sein ist ein Vorteil, kein Nachteil.
Was kostet eine Sitzung? 90 € für 60 Minuten. Das Erstgespräch ist kostenlos und findet telefonisch statt (20 Minuten).
Wird das bei meiner Krankenkasse aktenkundig? Nein. Als Selbstzahler-Praxis bleibt Ihre Therapie vollständig außerhalb des Kassensystems. Kein Antrag, kein Eintrag, volle Vertraulichkeit. Private Zusatzversicherungen erstatten je nach Tarif – das klären Sie am besten direkt mit Ihrer Versicherung.
Wann sind Termine möglich? Donnerstag und Freitag, auch am Abend. Samstagstermine verfügbar. Das ermöglicht Therapie neben dem Beruf.
Ausführliche Informationen zu Ablauf und Kosten finden Sie hier.
Häufige Fragen zur Burnout-Therapie
Was passiert im kostenlosen Erstgespräch?
Ein ruhiges, etwa 20-minütiges Telefongespräch. Sie erzählen, was Sie bewegt. Ich höre zu und stelle gegebenenfalls ein, zwei klärende Fragen. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie einen Ersttermin möchten. Es gibt keine Verpflichtung und keine Kosten.
Was kostet eine Burnout-Therapie bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie?
Eine Sitzung kostet 90 € für 60 Minuten. Das Erstgespräch ist kostenlos. Als Selbstzahler-Praxis rechne ich direkt mit Ihnen ab – ohne Kasseneintrag, ohne Antrag. Die Gesamtkosten hängen davon ab, wie viele Sitzungen Sie in Anspruch nehmen. Da ich von Sitzung zu Sitzung arbeite, bleibt das Tempo bei Ihnen.
Wie viele Sitzungen brauche ich bei Burnout?
Das ist individuell unterschiedlich. Manche Klienten finden bereits nach 8–12 Sitzungen deutliche Entlastung, bei tieferen Mustern kann der Prozess länger dauern. Wir arbeiten von Sitzung zu Sitzung, ohne feste Paketbuchungen – Sie entscheiden jedes Mal neu, ob und wie wir weitermachen.
Woran erkenne ich, dass ich professionelle Hilfe bei Burnout brauche?
Wenn Sie über mehrere Wochen oder Monate anhaltende Erschöpfung spüren, die auch durch Urlaub oder Wochenenden nicht mehr weggeht, ist das ein deutliches Signal. Weitere Hinweise sind Schlafprobleme, anhaltendes Gedankenkarussell, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit oder das Gefühl innerer Leere. Je früher Sie hinschauen, desto wirksamer lassen sich Muster verändern.
Ist Burnout eine Depression?
Burnout und Depression haben Überlappungen, sind aber nicht dasselbe. Burnout entsteht meist im Kontext dauerhafter Überlastung und zeigt sich stark in Erschöpfung und Distanzierung vom eigenen Tun. Eine Depression hat oft andere Ursachen und Ausprägungen. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was bei Ihnen im Vordergrund steht – und ob meine Arbeit für Sie passt oder ob ein anderer Weg sinnvoller wäre.
Muss ich krankgeschrieben sein, um Therapie zu machen?
Nein. Viele meiner Klienten kommen genau deshalb, weil sie noch arbeiten – und verhindern wollen, dass es zur Krankschreibung kommt. Die Therapie findet außerhalb der Arbeitszeit statt, mit flexiblen Abend- und Samstagsterminen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Heilpraktiker für Psychotherapie und einem Psychotherapeuten?
Beide dürfen Psychotherapie ausüben, haben aber unterschiedliche Ausbildungswege. Ich habe die staatliche Erlaubnis nach Heilpraktikergesetz und bin auf das Gebiet der heilkundlichen Psychotherapie beschränkt. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht – das ist der wesentliche Unterschied im Alltag. Für viele Selbstzahler ist das sogar ein Vorteil: kein Eintrag bei der Kasse, schnelle Terminverfügbarkeit, volle Diskretion.
Kann ich auch bei reinem Stress kommen, ohne dass es schon Burnout ist?
Ja, ausdrücklich. Je früher Sie kommen, desto eher lassen sich Muster verändern. Viele Klienten erleben die Therapie als Möglichkeit, den eigenen Umgang mit Belastung grundlegend zu reflektieren – ohne in eine tiefere Krise geraten zu müssen.
Qualifikationen
- Heilpraktiker für Psychotherapie (Erlaubnis seit 2023)
- Ausbildung in kognitiver Verhaltenstherapie (Paracelsus-Schule Augsburg)
- Fachausbildung in Gesprächspsychotherapie nach Rogers (Grüne Schule Hamburg)
- Weiterbildung in lösungsfokussierter Gesprächsführung (Leipzig)
- Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten (VFP)
Mehr über mich und meinen Weg erfahren Sie auf der Seite Über mich
Bereit für den ersten Schritt?
Ein kurzes, unverbindliches Telefongespräch kann Klarheit schaffen – auch wenn Sie noch nicht sicher sind, ob Therapie das Richtige ist.
Hinweis: Diese Seite und meine Praxis ersetzen keine Akut- oder Notfallversorgung. In akuten Krisen oder bei Suizidgedanken wenden Sie sich bitte an den Notruf 112, den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenfrei, 24 Stunden). Anregungen zur akuten Selbsthilfe finden Sie außerdem unter Erste Hilfe und Selbsthilfe im Alltag